{"id":9328,"date":"2026-07-20T18:22:47","date_gmt":"2026-07-20T16:22:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg"},"modified":"2026-08-03T17:46:47","modified_gmt":"2026-08-03T15:46:47","slug":"web_thego-%ef%b8%8f-keith-marlowe","status":"inherit","type":"attachment","link":"https:\/\/www.vollersound.com\/?attachment_id=9328","title":{"rendered":"The Go"},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-9328","attachment","type-attachment","status-inherit","hentry"],"description":{"rendered":"<p class=\"attachment\"><a href='https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-300x200.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg 700w\" sizes=\"auto, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p>*Free Electricity* \u2013 das legend\u00e4re, lange verschollene Album der Band The Go \u2013 erscheint endlich weltweit am 04.09.2026 via Sub Pop Records!<\/p>\n<p>*Free Electricity* wurde von Matthew Smith gemischt und produziert; f\u00fcr die Tontechnik zeichnete Jim Diamond (Ghetto Recorders) verantwortlich, das Mastering \u00fcbernahm Jim Kissling (Jim Kissling Mastering) in Detroit.<\/p>\n<p>\u201eThe Go\u201c tauchte 1998 in Detroit auf, und Matthew Smith wurde sofort zum Fan. Seit der Aufl\u00f6sung von Brownsville Station hatte er darauf gewartet, dass Detroit eine Band von diesem Kaliber hervorbringt \u2013 und da waren sie nun; wobei ihm \u201eThe Go\u201c sogar noch besser gefielen als all ihre Vorg\u00e4nger aus der Heimatstadt. Schlie\u00dflich wurde er gebeten, ihre ersten beiden Alben zu produzieren, womit sich ihm die seltene Gelegenheit bot, als Produzent f\u00fcr seine Lieblings-Rock-\u2019n\u2019-Roll-Band zu arbeiten.<br \/>\nDas erste war das Deb\u00fctalbum *Whatcha Doin\u2019*, das zweite das geheimnisvolle, legend\u00e4re \u201everschollene\u201c Album *Free Electricity*.<br \/>\nNach einigen Umbesetzungen an Bass und Leadgitarre sowie ausgiebigen Tourneen durch die USA im Anschluss an die Ver\u00f6ffentlichung von *Whatcha Doin\u2019* kehrten \u201eThe Go\u201c mit einer Reihe neuer Songs nach Detroit zur\u00fcck, die sie umgehend aufnehmen wollten. Sie gingen erneut ins Studio \u201eGhetto Recorders\u201c und verbrachten dort eine Woche \u2013 oder waren es zwei? \u201eThe Go\u201c spielten die Songs im Studio mit voller Lautst\u00e4rke und nahmen sie in nur ein oder zwei Durchl\u00e4ufen auf. Die Atmosph\u00e4re bei diesen Sessions war gepr\u00e4gt von Offenheit und Kreativit\u00e4t; beim Overdubbing prasselte daher eine Lawine von Ideen auf alle ein \u2013 sie entstanden rasend schnell und landeten m\u00fchelos auf dem Band.<\/p>\n<p>Der Titelsong h\u00e4tte eigentlich wie ein eher konventioneller Rock-\u2019n\u2019-Roll-Track klingen k\u00f6nnen, doch Matthew Smith schlug vor, eine Aufnahme zu machen, bei der die Leadgitarre pausenlos loslegte \u2013 was der Dynamik einen Charakter verlieh, der eher an ein Free-Jazz-Ensemble erinnerte. Als er sich an die Abmischung machte, schien sich der &#8222;Halltank&#8220; wie ein riesiger Riss in der Erdkruste zu \u00f6ffnen; pl\u00f6tzlich drang ein gewaltiger, hallender Klang aus den Lautsprechern \u2013 wie eine geisterhafte Frequenz, die aus dem \u201eGrande Ballroom\u201c der sp\u00e4ten 1960er Jahre direkt durch die Zeitbarriere zu uns her\u00fcbergeschickt wurde. In diesem Moment f\u00fchlte sich das Mischpult eher wie ein Ouija-Brett an. Wir folgten einfach dem Weg, den die Musik uns vorgab, und immer neue, eigenartige Kl\u00e4nge kamen zum Vorschein.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nDie Platte ist stark vom Jazz gepr\u00e4gt. Wir h\u00f6rten damals viel Free Jazz der 60er Jahre, daher erschien es (zumindest einigen von uns) v\u00f6llig nat\u00fcrlich, dass unsere Mixe eher an Alben von Pharoah Sanders oder Sun Ra erinnerten als an die Platten, die unsere Kollegen aus der Rock-\u2019n\u2019-Roll-Szene produzierten.<\/p>\n<p>Im Jahr 2000 mag dieser Ansatz vielleicht als seltsam empfunden worden sein \u2013 und es gab sicherlich Leute, die den Eindruck hatten, wir seien v\u00f6llig au\u00dfer Kontrolle und wom\u00f6glich ein wenig verr\u00fcckt \u2013, doch The Go waren nur in dem Ma\u00dfe au\u00dfer Kontrolle wie ihre musikalischen und literarischen Vorbilder: etwa The Fugs, Allen Ginsberg, die Bonzo Dog Band, Nilsson und viele andere Individualisten, von denen sie sich inspirieren lie\u00dfen.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nGastauftritte von Cary Loren (Destroy All Monsters) und John Olson (Wolf Eyes) unterstrichen die musikalische Ausrichtung des Albums zus\u00e4tzlich. Wie dem auch sei \u2013 ob \u201eskurril\u201c oder nicht: Es war eine inspirierte Aufnahme, eingespielt von einer inspirierten Gruppe von Musikern. Bei diesen Aufnahmesessions herrschte eine Stimmung voller Aufbruchsstimmung und Abenteuerlust. Das Gef\u00fchl dieser Aufnahmen sind nun hier zu h\u00f6ren.<\/p>\n"},"caption":{"rendered":"<p>The Go \u00a9\ufe0f Keith-Marlowe<\/p>\n"},"alt_text":"","media_type":"image","mime_type":"image\/jpeg","media_details":{"width":700,"height":466,"file":"2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg","filesize":173008,"sizes":{"medium":{"file":"Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-300x200.jpg","width":300,"height":200,"filesize":12576,"mime_type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-300x200.jpg"},"thumbnail":{"file":"Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-150x150.jpg","width":150,"height":150,"filesize":6079,"mime_type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-150x150.jpg"},"twentyseventeen-thumbnail-avatar":{"file":"Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-100x100.jpg","width":100,"height":100,"filesize":3583,"mime_type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe-100x100.jpg"},"full":{"file":"Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg","width":700,"height":466,"mime_type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[],"alt":""}},"post":260,"source_url":"https:\/\/www.vollersound.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg","filename":"Web_TheGo-\u00a9\ufe0f-Keith-Marlowe.jpg","filesize":173008,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/attachment"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9328"}],"wp:attached-to":[{"embeddable":true,"post_type":"page","id":260,"href":"https:\/\/www.vollersound.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}